1:1 gegen Arnoldsweiler in letzter Minute

Nachdem der VfL in den letzten Partien häufig in den Schlussminuten einen Gegentreffer hinnehmen musste, traf diesmal Recep Kartal gegen Viktoria Arnoldsweiler per Handelfmeter in der 89. Minute zum 1:1 (0:1).  In einem Spiel ohne große Höehpunkte waren die Gäste in der 25. Minute durch einen direkt verwandelten Freistoß mit 1:0 in Führung gegangen. Dabei erhitzte das Zustandekommen der Gästeführung die Gemüter. Nachdem der Unparteiische zunächst auf Vorteil erkannt hatte und die Gäste beim Schussversuch an der Latte gescheitert waren, entschied der Schiedsrichter zur Verwunderung aller auf Freistoß. Auch der Ausgleich durch Kartal entstand auf kuriose Art und Weise. Der Schuss des Alfterer Verteidigers zappelte bereits im Netz, als der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. "Zum Glück behielt Kartal die Nerven", meinte Dieter Neuhaus, der sportliche Leiter des VfL.
Gute Nerven sind auch am Pfingsmontag gefragt, wenn der VfL zum nächsten Duell gegen den Abstieg in Köln-Worringen antreten muss.

VfL Alfter: Schnieber, Isitan (83. Derigs), Hoerner, Rüffer, Kartal, Dabrowski, Strack (62. Matysik), Boyaala, Dietz, Dogan, Ilk.

Teilerfolg im Abstiegskampf: 2:2 in Walheim

Für den VfL geht der Ritt auf der Rasierklinge weiter. Im Nachholspiel bei Hertha Walheim reichte es für die Elf von Trainer Alex Schmitz wieder nur zu einem 2:2 (0:0). Wie so oft in den letzten Spielen kassierte die Gäste in der Nachspielzeit einen Gegentreffer. Diesmal erzielten die Hausherren das 2:2. "Aufgrund des Spielverlaufs zwei verlorene Punkte", ärgerte sich der VfL-Vorsitzende Uwe Emons. In der 65. Minute hatte Mehmet Dogan die bis dahin dominierende Mannschaft mit 1:0 in Führung geschossen. Nach einem Freistoß kam Walheim in der 70. Minute zum 1:1. Nur zwei Minuten später stellte Bayram Ilk auf 2:1 für Alfter. Es folgte das große Zittern mit dem wieder einem schlechten Ende für den VfL.

1:2 in Wegberg-Beeck

Ein Strafstoß in letzter Sekunde zum 1:2 (0:1) in Wegberg-Beeck kostete den VfL einen wichtigen Zähler im Kampf gegen den Abstieg. Fabian Hager blieb in besagter Szene nichts anderes übrig, als die Notbremse zu ziehen und mit der Roten Karte vorzeitig in die Kabine zu gehen. Bis dahin waren die Gäste das bessere Team mit den klareren Chancen. "Ein Punkt hätte die Mannschaft zumindest verdient gehabt", meinte Dieter Neuhaus, der sportliche Leiter des VfL. Nach dem 1:0 der Hausherren in der 12. Minute gelang Bayram Ilk in der 58. Minute der verdiente 1:1-Ausgleich. Dem Treffer zum 2:1 in der 76. Minute versagte der Unparteiische allerdings die Anerkennung. Der Schiedsrichter hatte das Tor von Mehmet Dogan wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt. "Eine klare Fehlentscheidung." Eine Meinung, mit der Dieter Neuhaus nicht alleine stand. So aber nahm das Unheil aus Alfterer Sicht seinen Lauf. Bereits am Donnerstag steht für den VfL die nicht minder wichtige Partie um 15 Uhr bei Hertha Walheim auf dem Programm.

VfL Alfter: Schnieber, Kartal (74. Strack), Dick, Hoerner, Rüffer, Hager, Matysik, Boyaala, Dietz, Dogan, Ilk.

Nachholtermin gegen Windeck ging mit 1:3 daneben

Nach dem hart erkämpften 3:3 gegen den FC Hennef 05 am Sonntag musste der VfL mit dem 1:3 (0:2) gegen Germania Windeck einen Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg hinnehmen. "Die Frische und nötige Aggressivität haben uns heute gefehlt", analysierte Dieter Neuhaus, der sportliche Leiter des VfL. Vor allem die Art und Weise, wie die Gastgeber die Gegentreffer kassierten, ließ die Verantwortlichen die Köpfe schütteln. "Alle drei Tore haben wir uns praktisch selbst eingeschenkt", ärgerte sich Neuhaus. Während Felix Bably die Geschenke der Hausherren dankbar annahm (32., 42.) kam der VfL lediglich zum Anschlusstreffer, den Kevin Rüffer in der 83. Minute erzielte. Nur vier Minuten später machte Windeck durch Lukas Völker alles klar. Nach der Gelb Roten Karte gegen Fabian Hager (71.) musste der VfL noch die schwere Knieverletzung von Dennis Herschbach hinnehmen. Eine Diagnose, wie schlimm es um den Angreifer steht, kann erst in den nächsten Tagen erfolgen. Am Sonntag muss die Elf von Trainer Alex Schmitz also ohne Herschbach zum FC Wegberg-Beeck.

VfL Alfter: Schnieber, Kartal, Dick, Rüffer, Hoerner, Dabrowski (46. Boyaala), Matysik (57. Herschbach), Hager, Dietz (68. Strack), Dogan, Ilk.

Hochklassiges 3:3 gegen den FC Hennef 05

Der VfL bleibt dem Abstiegskampf noch weiter erhalten. Trotz guter Leistung reichte es für die Schützlinge von Trainer Alex Schmitz, der zur neuen Saison von Achim Schmickler abgelöst wird, gegen den FC Hennef 05 nur zu einem 3:3 (2:2)."Wir waren heute mindestens um ein Tor besser", meinte Dieter Neuhaus, der sportliche Leiter des VfL. Während Alftergleich mehrfach an Latte und Pfosten scheiterte, gingen die Gäste in der 8. Minute in Führung. Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe Bayram Ilk mit seinem ersten von drei Treffern der verdiente Ausgleich gelang. Aber erneut schlug Hennef eiskalt zurück und erhöhte in der 32. Minute auf 2:1. Erst kurz vor dem Pausenpfiff egalisierte erneut Bayram Ilk. Auch nach dem Seitenwechsel erlebten die Zuschauer im Waldstadion eine hochklassige und tempogeladene Partie, in der wiederum Ilk die Hausherren in der 64. Minute erstmals mit 3:2 in Führung schoss. Aber auch diesmal behielt der FC Hennef die Nerven und glich sechs Minuten später zum 3:3-Endstand aus.
Bereits am Mittwoch kann der VfL im Nachholspiel um 15 Uhr im Waldstadion gegen Germania Windeck weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammeln.

VfL Alfter: Schnieber, Dick Hoerner (73. Boyaala), Rüffer, Kartal, Dabrowski, Matysik, Hager (65. Herschbach), Dietz, Dogan, Ilk.

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